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01.11.2007 Wagen ziehen…

Früher schon wurden u.a. Sennenhunde als Zughunde eingesetzt.
Das älteste gesicherte Dokument über die Verwendung von Hunden als Zugtiere befindet sich auf einer griechischen Vase, die auf etwa 500 v.Chr. datiert wird. Darauf sieht man zwei große kräftige Zughunde, die an einer Mitteldeichsel vor einem einachsigen Wagen gespannt sind. In der Schweiz wurden zwischen 1830 und 1860 die Käsereien von den Berg-Bauernhöfen, ins Tal verlagert. Die Bauern vergrößerten die Viehbestände und die Bewirtschaftungsformen änderten sich. Die Bauernhunde (Sennenhunde) bekamen die neue Aufgabe, Milchkannen mit Hilfe eines Milchkarrens täglich früh und spät von den Höfen und Almwiesen in die Käserei ins Tal zu ziehen. Meist wurden sie von Kindern geführt oder liefen völlig selbstständig. Der Käsereihund wurde zum Begriff.

Diese Art des Transportes von allerlei Kleinhändler- und Bauernhof-Utensilien hielt sich zum Teil noch bis in die 1950er Jahre. Pferdefuhrwerke kamen nur in größeren Bauernbetrieben in Frage und waren für den Durchschnittsbauern einfach zu teuer. Ein Hund konnte größtenteils von Küchenabfällen leben, konnte neben der Zugarbeit noch ein Vielzahl anderer Aufgaben übernehmen und erfüllte damit seine Existenzberechtigung.

Heute ist das Wagen ziehen meist „nur“ ein Hobby des Hundes. Auch bei uns wird kein großer Zugwagen bewegt, sondern lediglich ein Bollerwagen.

ACE wurde ganz langsam an den Wagen, die Scherbäume des Bollerwagens und an das Pulka-Zug-Geschirr gewöhnt und wurde mit fast 20 Monaten zum 1. Mal angespannt.
Er zieht den Bollerwagen mit Stolz und voller Freude.

Nachfolgend ein paar Bilder, die wir von den ersten Übungsrunden gemacht haben.

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